20 Jahre Judo – Chronik

Herbst 1993

Aus fehlendem Sportangebot für Grundschulkinder entsteht die Idee, eine neue Sparte zu gründen.

Treibende Kraft ist u.a. Familie Schoppe. Die Wahl fällt auf Judo. Erste Kontakte zu Manuel Rosenow, der derzeit noch Trainer in Schalkholz war, werden geknüpft.

13. Januar 1994

Erstes Judo-Training

Gründung der Judosparte auf Initiative von Dörte Vanek, Kirsten Pagels, Angela und Andreas Schoppe

Andreas übernahm die Spartenleitung und wurde unterstützt von Dörte Vanek als Kassenwartin, sowie Birgit Bartel-Corre und Jürgen Radtke.

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Ziel: Eine besondere Freizeitbeschäftigung für Kinder und Jugendliche. Eine Möglichkeit, bei der die Kinder ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben sowie Geschicklichkeit du ein gesundes Selbstbewusstsein aufbauen können.

Trainer Manuel Rosenow, 4. DAN und Trainer-B-Lizenz, vorher Trainer in Schalkholz, konnte für das Training in Linden gewonnen werden.

Mit Flugblättern und Zeitungsberichten wurden für die Sparte geworben, Kinder aus den benachbarten Gemeinden angesprochen.

Bereits Ende des Jahres wird die erste Gürtelprüfung vorgenommen und bei einem Weihnachtsturnier der erste Vereinsmeister, Harm Lübbers, ermittelt.

November 1995

In den ersten 1,5 Jahren wurde auf einer kleinen, in die Jahre gekommenen Judomatte trainiert. Erst nachdem auch der Verein den Fortbestand der Sparte sah, wurde mit Unterstützung des Vereins eine neue Judomatte angeschafft.

Das Training fand einmal wöchentlich statt.

Aufgrund der personellen Situation konnten maximal 30 Kinder betreut werden. Eine Warteliste musste geführt werde, auf der teilweise 6 bis 10 Kinder standen. Die stellv. Spartenleiterin Birgit Bartel-Corre und Andreas Schoppe haben selbst mit dem Training begonnen, um die Trainingsarbeit zu unterstützen.

Da die Teilnahme an Judoturnieren zunahm, wurde eine zweite Trainingseinheit am Donnerstag ins Leben gerufen: die Wettkampfgruppe. Mit Janneke Rosenow, die Frau von Manuel, stand eine weitere Trainingsassistentin zur Verfügung.

Als besondere Aktion wurden die jährliche Vereinsmeisterschaft und die Judo-Safari durchgeführt. Außerdem wurde regelmäßig das Judoturnier in Büchen besucht, bei dem alle Judoka in der Turnhalle übernachtet haben.

Vereinsmeister werden Mia Corre und Klaus Schacht.

1996

Der Terminkalender ist voll. Feste Termine sind die Freizeit und Weihnachtsfeier.

Bei den Gürtelprüfungen gibt es Neuerungen: Es kommen Zwischenfarben dazu.

Herausragende Ereignisse sind u.a. die Erfolge beim „Hamburger Deern Turnier“ und beim Turnier zum 50-jährigen Bestehen des Kreissportverbandes.

1997

Die Judosparte kann viele Erfolge für sich verbuchen und stellt u.a. 7 Bezirksmeister und 2 Landesmeister.

Die Gürtel werden bunter, 2 Jugendliche stellen sich der Prüfung zum Blaugurt.

Das Training am Dienstag wird aufgeteilt: jüngere Kinder und Anfänger trainieren jetzt gemeinsam. Anschließend sind die erfahrenen Judoka dran.

Vereinsmeister werden Klaus Schacht und Ramona Friedel.

Durch neue Kapuzenpullover kann die Sparte einheitlich auftreten und sich besser darstellen.

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1998

Die Zahl der aktiven Judoka stieg auf ca. 50. Eine weitere Judomatte wurde angeschafft, sodass nun auf einer Gesamtfläche von ca. 128m² trainiert werden konnte.

Jedes Jahr wurden ca. 20 Turniere, auch über die Grenzen des Landes hinaus, besucht. Die Erfolge lassen sich sehen: Bisher konnten 19 Bezirksmeister- und 17 Vizebezirksmeistertitel, sowie 4 Landesmeister und 3 Vize-Landesmeistertitel erkämpft werden.

Das Training wurde immer weiter durch Veränderungen im Ablauf und der Organisation verbessert. Manuel Rosenow wird beim Training durch Andreas Schoppe, Klaus Schacht und Janneke Rosenow unterstützt.

Vereinsmeister werden Alicia Schoppe und Maike Neufeld sowie Klaus Schacht.

1999

Aus Anlass des 5-jährigen Bestehens wurde ein Einladungsturnier durchgeführt. Mit eingeladenen Vereinen aus befreundeten Vereinen war es die erste größere Veranstaltung. Der TSV Linden tritt mit zwei Mannschaften an und kann sich den Pokal sichern. Unter der Leitung von Flora Rosenow stellten die Kinder ihr tänzerisches Talent vor. Für langjährige Mitglieder wurden Ehrungen durchgeführt, die auch heute noch Bestand haben.

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Im Laufe der Jahre haben sich die Aktivitäten der Judosparte verändert vom Leistungssport zu breitensportlichen Maßnahmen. Die Gemeinschaft stand und steht bis heute an oberster Stelle.

Jährlich werden gemeinschaftliche Unternehmungen organisiert: Vom Grillfest über Fahrradausflüge mit Zeltlager bis hin zu Schwimmbadbesuchen. Durch Unterstützung der Eltern bei der Übernahme der Verpflegung bleibt auch alles im finanziellen Rahmen.

2000

Während die Vereinsmeisterschaft und Judosafari schon Tradition haben, kann erstmals die Prüfung zum braunen Gürtel abgelegt werden.

Weitere Höhepunkte sind sicherlich der Ausflug zum Legoland Billund und die Teilnahme am „Festivals der Sports“ in Heide. Unvergessen bleibt auch das Wochenende in Einbeck mit Besuch des Eulenfestes.

Die geplante Ausrichtung der Kreismeisterschaften wird vom Kreisjudoverband wegen Terminschwierigkeiten abgesagt.

Vereinsmeister werden Alicia Schoppe, Sven Herrmann und André Schoppe.

2001

Als besonderes Ereignis ist die Fahrradtour nach Delve mit dortigem Zelten zu erwähnen. Manuel Rosenow hat ein neues Wettkampfsystem entwickelt, wodurch bei den Vereinsmeisterschaften auch Fallschule und Wurftechnik bewertet werden. Der breitensportliche Charakter soll dadurch gestärkt werden.

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Vereinsmeister sind Alicia Schoppe und Sven Herrmann.

2002

Aktivitäten wie die Judo-Safari, Judo Fantastica und die Fahrradrallye kommen super bei den Kindern an. Es werden drei Lehrgänge mit den auswärtigen Trainern Borchert, Kacprzycki und Hanosan angeboten.

Sportliche Erfolge gibt es u.a. auf Landesebene und bei der Teilnahme an der Norddeutschen Meisterschaft.

Vereinsmeister werden Ann-Christin Jahn und Janosch Rosenow.

2003

Eine dritte Judomattte wurde angeschafft, die der Sparte die Durchführung von Meisterschaften ermöglicht.

Die zukunftsweisende Spartenarbeit durch Einbindung der Eltern in das Training mit dem hierfür entwickeltem Motto „Judo für Familien – Familien für Judo“ sind Beweis dafür, dass im Hintergrund viele Pläne für eine Weiterentwicklung der Sparte geschmiedet werden.

Alicia Schoppe stellt sich als Jugendkampfrichterin zur Verfügung.

Vereinsmeister werden Ann-Marie Stange und Janosch Rosenow.

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Oktober 2003

Zusätzlich zu Dienstag und Donnerstag findet jeden Mittwoch ein weiteres Training mit breitensportlichen Gesichtspunkten für Erwachsene und Jugendliche statt. „Fit mit Judo“ wurde durch Spartenleiter Andreas Schoppe angeboten.

Januar 2004

Im Januar wurde das 10-jährige Jubiläum gefeiert. Zum Essen wurde eine Hot-Dog-Straße aufgebaut, zum Nachtisch gab es Karaoke-Singen vom Feinsten. Die Stimmen waren gewaltig, die Stimmung noch besser.

2004

Im weiteren Verlauf des Jahres wird der Judosport in Dithmarschen weiter aufgewertet: Ein „Dithmarscher Judo-Cup“ soll als Wandertrophäe in Linden und hoffentlich bald auch in anderen Judovereinen in Dithmarschen erkämpft werden. Die Westküste sollte wieder ein Anlaufpunkt für landesoffene Judoturniere sein und die Vorteile und Popularität des Judosports verbreitet werden. Der erste Judo-Cup wird mit 13 Vereinen und 140 Teilnehmern gut angenommen.

Eine weitere Herausforderung ist die Ausrichtung der offiziellen Bezirksmeisterschaft U17, die dank der Hilfe vieler Eltern gut gemeistert wird.

Am 4. Und 5. September wird eine große Jubiläumsfeier durchgeführt, mit Vorführungen verschiedener Kampfsportarten, Spielmeile für Kinder und andere Mitmachaktionen am Samstag und einem großem Jubiläumsturnier am Sonntag. Der „Tag der Kampfsportkünste“ übertrifft die Erwartungen und wird durch Spielmeile, Zeltlager und Livemusik abgerundet. Wichtiger Bestandteil ist die Verleihung der Ehrenschilder an Manuel Rosenow, Andreas Schoppe, Alicia Schoppe und André Schoppe für 10-jährige Mitgliedschaft.

Bei den Vereinsmeisterschaften wird erstmals ein Pokal für ältere Judoka ausgekämpft, André Schoppe und Alicia Schoppe machen hier das Rennen. Vereinsmeister wurden Sandra Otto und zum dritten Mal in Folge Janosch Rosenow.

Zitat Andreas Schoppe: „Die Arbeit mit den Kindern, Jugendlichen und neuerdings auch Erwachsenen bereitet mir viel Freude und ist mittlerweile fester Bestandteil meines wöchentlichen Ablaufs, ohne den mir mit Sicherheit etwas ganz Besonderes fehlen würde.“

2005

Durch ein neues Konzept gibt es mehr Trainingszeiten, Andreas Schoppe führt die Jüngsten spielerisch an den Judosport heran.

Die Donnerstagsgruppe steht jetzt allen Judoka, auch den Anfängern, ab 6 Jahren offen.

Der Deutsche Judobund hat eine neue Prüfungsordnung erstellt, diese wird im Training umgesetzt.

Vereinsmeister werden Sandra Otto und Janosch Rosenow.

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2006

Der Höhepunkt des Jahres ist die Austragung des 3. Dithmarscher Judo-Cups: Es nahmen 21 Vereine mit insgesamt 200 Sportlern teil. Der TSV Glückauf Linden kann sich den Wanderpokal zurückholen.

Etwas Besonderes ist die diesjährige Freizeit, es geht für ein Wochenende nach Damp, Spaß und gute Laune sind garantiert.

Neu ist die Teilnahme der Jüngsten an der Vereinsmeisterschaft: Die 4- bis 6-jährigen zeigen unter der Leitung von Andreas Schoppe, was sie schon gelernt haben. Vereinsmeister werden Kristina Otto und Janosch Rosenow.

2007

Der TSV nimmt mit großem Erfolg an der Aktion „Kim Possible“ teil. In der Zeit vom 20. April bis 21. Mai nehmen 33 eigene und 28 neue Teilnehmer an der „Agentenausbildung“ teil.

Der Judo-Cup kann nicht verteidigt werden und geht in diesem Jahr nach an den TSV Hardemarschen.

2008

Der 5. Dithmarscher Judo-Cup ist mit Teilnehmern aus 20 Vereinen gut besucht.

Erstmals wird die Aktion „Judo macht stark!“ durchgeführt. Kinder und Jugendliche sind eingeladen, 6 Wochen lang kostenlos in der Judosparte zu trainieren und so den Judosport mit Spaßfaktor und gesteigertem Selbstbewusstsein kennenzulernen.

Vereinsmeisterin wird Sandra Otto.

2009

Die diesjährige Judo-Safari wird mit einer Übernachtung in der Halle verbunden, was zu glücklichen, aber müden Gesichtern am nächsten Morgen führt.

Die Durchführung der „Judo macht stark!“-Wochen wird gut angenommen. Auch die Teilnahme der Wettkämpfe ist gut und wird mit Erfolgen auf Bezirks- und Landesebene belohnt.

Vereinsmeister werden Sandra Otto und Guivenson Laubeck.

2010

Die Judosparte findet einen Sponsor und freut sich über neue Sweatshirts, um bei Veranstaltungen besser als Einheit auftreten zu können. Dieses wird mit der Teilnahme an verschiedenen Turnieren und Meisterschaften in die Tat umgesetzt und mit mehreren Gold- und Silbermedaillen belohnt.

Die Judofreizeit führt in den Freizeitpark „Tolk Schau“, hier werden die begehrten Abzeichen der Judo-Safari verliehen.

Als besondere Ehrung werden Anna Soltau, Manuel Rosenow, André Schoppe und Alicia Schoppe mit der Bronzenen Ehrennadel ausgezeichnet. Anna Soltau unterstützt das Training der Jüngsten.

Vereinsmeister werden Miriam Zabel und Michael Harslem. Bei den Jüngsten siegt Marit Schallhorn.

2011

Der 8. Dithmarscher Judo-Cup wird durchgeführt und der TSV Glückauf Linden gewinnt erneut den Wanderpokal.

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Hervorzuheben sind die Leistungen von Jannek Hansen, er legt die Prüfung zum 2. Kyu ab und absolviert die Trainerassistentenausbildung. Gleichzeitig erwirbt er die Kampfrichter C Lizenz und wird als Jugendkampfrichter eingesetzt. Bei der Freizeit sind „die Indianer los“, selbst der Platzregen kann die Kids nicht erschüttern.

Vereinsmeister werden Julia Pramschüfer und Jasper Hansen, bei den Jüngsten siegt Sandra Harslem.

Judo macht stark!

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Das Trainerteam

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2012

Die Sparte legt einen ehemaligen Klassenraum mit Matten aus und nutzt diesen als Dojo.

Besondere Aktivitäten sind die Teilnahme am Kreisjugendring-Tag in Hennstedt …

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… und dem Kreissportfest in Heide.

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Mit den Schulen am Moor wird ein Aktionstag durchgeführt. Bei den Bezirks- und Landeseinzelmeisterschaften werden vordere Plätze belegt.

Vereinsmeister werden Marit Schallhorn und Michael Harslem, sowie Sandra Harslem bei den Jüngsten.

2013

Das Training der Jüngsten wird verlegt und erfolgt parallel mit den Größeren. Das Aufwärmen erfolgt gemeinsam und stärkt den Zusammenhalt und das Sozialverhalten.

Erfreulich ist der Zuwachs an erwachsenen Judoka als Dan-Träger und im Anfängerbereich.

Sportlich kann die Sparte an die Vorjahreserfolge anknüpfen, der erneute Aktionstag mit der Ostroher Grundschule wird gut angenommen.

Höhepunkt ist die Durchführung des 10. Dithmarscher Judo-Cups. Die Teilnahme ist mit 17 Vereinen und 143 Wettkämpfern wieder super, genauso wie die Stimmung.

Für die Judofreizeit fährt die Sparte mit der Bahn nach Hamburg und spielt Schwarzlichtminigolf.

Judo-Gürtelprüfung

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Vereinsmeister werden Emma Hansen und Luciano Spruijt, sowie Anneke Beyer bei den Jüngsten.

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Judo-Safari

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2014

Während die Kinder der U12 auf Bezirks- und Landesebene tolle Ergebnisse erzielen, betätigen sich die Erwachsenen im Freizeitbereich.

Beim Bingo in Kleve wird höchste Konzentration gefordert.

Entspannung gibt es bei der Fahrradtour in St. Peter-Ording.

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens richtet die Sparte ein Mannschafts-Jubiläumsturnier aus. Abgerundet wird der Tag mit Vorführungen wie Tanzen, Turnen und diversen Kampfsportarten. Dem geselligen Teil wird beim gemeinsamen Grillen Rechnung getragen.

Zum Sommer verlässt Manuel Rosenow die Judosparte und geht nach über 20 Jahren Trainertätigkeit im TSV Linden in den wohlverdienten „Judo-Ruhestand“. Das Training wird von Michael Frömmert übernommen. Andreas Schoppe kümmert sich weiterhin um die Jüngsten.

20 Jahre Judo in Linden

20 Jahre Judosparte, dies geht nur mit engagiertem Vorstand, Trainern, Helfern und Eltern.

Über all die Jahre gilt der Dank, neben dem Trainer und Vorstand, den Eltern und Helfern. Ohne diese wären die ganzen Aktivitäten im sportlichen Bereich und bei den Freizeiten nicht möglich.

Langjährige Mitglieder und besondere Leistungen werden durch die Sparte oder Gemeinde geehrt. So auch Manuel Rosenow und Andreas Schoppe für ihre langjährige Arbeit in der Sparte, beide sind seit 20 Jahren für die Judogruppe aktiv.

Manuel setzt sich die ganzen Jahre als Trainer und Betreuer für die Kinder ein. Er besucht verschiedene Lehrgänge und setzt neue Ideen und Techniken beim Training um. Trotz der Anforderungen erzielt er in den Anfangsjahren einen persönlichen Erfolg und erlangt den 4. Dan.

Zum Sommer geht Manuel in den wohlverdienten „Judo-Ruhestand“ und verlässt den TSV Linden, um mehr Zeit für seine Familie zu haben.

Andreas hält die Zügel der Sparte in der Hand, neben der normalen Arbeit als Vorsitzender organisiert er die Freizeiten, Turniere und Judo-Safari. Aber nicht nur das, er lernt selbst Judo und legt die Prüfung zum 1. Kyu ab. So kann er Manuel besser unterstützen und leitet seit Beginn an das Training der Jüngsten.

„Kinder der ersten Stunde“ sind auch Alicia und André Schoppe. Anfänglich sind sie als Judoka erfolgreich, unterstützen später die Trainer und stehen der Sparte bis heute bei Veranstaltungen oder im Vorstand zur Verfügung.